

Die Stadt Butzbach liegt am nordwestlichen Rand des Wetteraukreises. Sie ist mit ihren 25000 Einwohnern und 14 Stadtteilen die viert größte Stadt im Kreisgebiet. Zum Schutz der Einwohner Butzbachs versehen 9 Frauen und 38 Männer rein ehrenamtlich ihren Dienst 24 Stunden am Tag in der freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt.
Jährlich muss die Kernstadtwehr ca. 130 Einsätze verschiedenster Art bewältigen. Dafür stehen der Wehr 7 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Die Einsatzfahrzeuge und Geräte der Feuerwehr Butzbach werden von einem hauptamtlichen Gerätewart gewartet.
Bedingt durch die fast 40 km Autobahnabschnitt der A5 und A45 mit einem hohen Aufkommen an Güterverkehr, den die Wehr zu betreuen hat, fällt ein breites Spektrum an Einsätzen an, angefangen von auslaufenden Kraftstoff, LKW-Brände, schwere Verkehrsunfälle bis hin zu zeitaufwändigen Gefahrguteinsätzen. Aber auch im Stadtbereich Butzbach gibt es einige Gefahrenschwerpunkte. Hierunter fallen die historische Altstadt mit ihrer engen Bebauung, das Landgrafenschloss, mehrere Sondergebäude wie Altenheime, Schulen, Kindergärten und zahlreiche größere Firmen mit Gefahren in den Industriegebieten. Ebenfalls verläuft die Eisenbahnstrecke der Rhein-Weser-Bahn zwischen Frankfurt und Gießen mit einem hohen Anteil an Güterverkehr durch den Stadtbereich.
Die Feuerwehr Butzbach als Stützpunktwehr unterstützt auch mit überörtlicher Hilfe die Umliegenden Städte und Gemeinden. Dafür hält die sie verschiedene Sonderfahrzeuge und Geräte wie z. B. Drehleiter, Tanklöschfahrzeug oder eine Wärmebildkamera vor, die auf Anforderung zum Einsatz kommen.
Die 47 Einsatzkräfte der Kernstadtwehr sind in 2 Alarmschleifen eingeteilt.
Eine Kleinalarmschleife und eine Großalarmschleife. Zusätzlich gibt es noch weitere Sonderschleifen für die Einsatzleitung, Sonderfahrzeuge, Gefahrstoffzug, Atemschutzgerätewarte und für einen Gesamtalarm aller Feuerwehren der Stadt Butzbach.
Seit dem Jahr 2008 hält die Feuerwehr Butzbach einen Gefahrstoffzug vor, um dafür speziell ausgebildetes Personal zu haben, um der immer steigenden Zahl von Gefahrguttransporten auf Straße und Schiene gerecht zu werden. Dieser besteht aus Einsatzkräften der verschiedenen Stadtteile und der Kernstadt. Im Jahr fallen im Schnitt ca. 2 größere Gefahrguteinsätze an.
Die Kernstadtwehr trifft sich immer im 2-Wochen Rhythmus um 19.30Uhr in der St. Florian Str.15 in Butzbach zur gemeinsamen Ausbildung.
Die nächsten Termine sind in der Rubrik „Termine“ zu finden.
Der heilige Florian stammte aus dem heutigen Zeiselmauer und kam dort in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts zur Welt. Beruflich war er zuerst römischer Offizier. Dann machte er Karriere als hoher römischer Beamter: Er wurde Kanzleivorstand des Statthalters der Provinz Ufer-Noricum, und zwar im römischen Lauriacum, heute Lorch an der Enns. In diesem Beruf hat er Sachkenntnis und Verantwortungssinn mit der Bereitschaft verbunden, anderen Menschen zu helfen.

Zu Beginn des 4. Jh. brach unter Kaiser Diokletian eine große Christenverfolgung aus. In den einzelnen Provinzen wurden die Christen ausgeforscht und vor die Wahl gestellt, entweder dem Glauben an Christus abzuschwören und den heidnischen Göttern sowie dem Kaiser zu opfern oder das Los von Gefangenschaft, Folter und Tod auf sich zu nehmen. Als Florian, der zu dieser Zeit nicht mehr im aktiven Dienst stand, davon erfuhr, daß 40 Christen in Lauriacum verhaftet worden seien und im Kerker ihrem weiteren Schicksal entgegensahen, da faßte er den Entschluß, ihnen zu Hilfe zu eilen. Unweigerlich riskierte er dabei sein eigenes Leben, denn als er sich beim Statthalter Aquilinus für diese Menschen einsetzte und sich dabei selber als Christ bekannte, da fiel er in Ungnade und wurde vor die Entscheidung gestellt. Für Florian war es in dieser Situation Charaktersache, weiterhin treu zum Glauben an Christus zu stehen und sich mit den verfolgten Christen solidarisch zu zeigen. Weil man sah, daß er auch unter Mißhandlung und Folter den Glauben nicht aufgab, wurde ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und auf diese Weise in der Enns ertränkt.
Nicht nur die Beziehung zum Wasser ist es, sondern noch mehr die Bereitschaft zum lebensgefährlichen Einsatz für seine Mitmenschen. Er wollte für die christlichen Glaubensbrüder das ihm Mögliche tun und kam so selber in Gefahr und Verfolgung. Anstatt sich zur Ruhe zu setzen und unbeteiligt zuzusehen, wie unschuldige Menschen den Tod erlitten, suchte er nach einem Weg, ihnen zu helfen. Ist das nicht immer wieder auch die Aufgabe einer freiwilligen Feuerwehr? Wie viele Stunden Ihrer Freizeit und Ruhe opfern ja auch Sie, liebe Kameraden, um bereit zu sein für die nötige Hilfe, die sie Menschen in Gefahr und Bedrohung erweisen. Wer einen solchen Dienst ausübt, wird zwar die nötige Vorsicht walten lassen, er kann sich aber im Ernstfall nicht einfach durch Nichtstun aus der Affäre ziehen, sondern wird bereit sein zum Ganzeinsatz seines Lebens für die bedrohten Menschen. Da kann Ihnen der heilige Florian ein großes Vorbild sein!
07.05. 19:30 Uhr Übung 16.05. 19:30 DLK Ausbildung
07.05.2012 19:30 Uhr
Samstag, 28.04.2012
ab sofort alle 4 Wochen Samstags von 11-13 Uhr
